Hinweise für den Benutzer des Werkverzeichnisses Otto Niemeyer-Holstein

Bei der eigenhändigen Beschriftung oder der Widmung des Künstlers an die Ehefrau schreibt ON-H stets „Anneliese“; korrekt ist die Schreibweise „Annelise“. Darum wechselt diese, je nach eigenhändiger Originalbeschriftung und Werkverzeichnistitel.

Vom Künstler ist immer ON-H signiert worden, ganz deutlich bei „N-H“. So aber sind die Signaturen selten eingegeben worden, sondern ohne Bindestrich, also nicht korrekt. Nicht immer konnte mit dem Foto verglichen und zur originalen Schreibweise rückgeführt werden.

 Wichtig sind die eigenhändigen Beschriftungen vom Künstler, meistens auf den Rückseiten der Arbeiten. Ihre Aufnahme war nur im direkten Kontakt mit den jetzigen Eigentümern möglich. Manches vom Künstler undatierte, unsignierte Werk konnte so verifiziert werden. Das gilt ebenfalls für Titel. Hier wird möglichst der eigenhändige des Künstlers als Haupttitel angegeben.

 Otto Niemeyer-Holstein hat oft nachträglich signiert  und sich in der Entstehungszeit der Arbeit geirrt. Darum sind von ihm Blätter mit Faserstiften manchmal in die fünfziger Jahre datiert, können jedoch erst in den sechziger Jahren entstanden sein, weil diese erst 1964 in Japan entwickelt wurden. Filzstifte dagegen gab es in den fünfziger Jahren. Beide Stiftarten sind nicht lichtecht!

Durch den Vergleich von Abbildungen und den dazugehörigen Angaben wird deutlich, dass manche Werke identisch sind, also doppelt eingegeben und fotografiert wurden. Durch das Löschen der Doppelungen entstehen jetzt vakat-Nummern, ebenso durch die Herausnahme der Druckgraphik mit eigenem Werkverzeichnis.

Wenn nach Zeichnungen / Aquarellen / Gemälden Druckgraphiken entstanden, ist in der Regel die Nummer des gedruckt vorliegenden Verzeichnisses der Druckgraphik genannt.

Bei Nummern ohne Foto und ohne Kenntnis des Originals können nur die alten Angaben übernommen werden, wie etwa „Sepia“ bei Zeichnungen ohne Vermerk des Zeichenmittels, da keine Kontrolle möglich ist.

Die immer zahlreicher werdenden Fälschungen können in einer eigenen Datei unter www.atelier-otto-niemeyer-holstein.de angesehen und kontrolliert werden.

Durch die Überarbeitung und Forschung zum Verzeichnis sind cirka 500 Werke hinzugekommen.

2016

Gudrun Schmidt

 

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